Sonntags Report vom 30. Mai 2010

Münsterländische Tageszeitung vom 07. Dezember 2009


Münsterländische Tageszeitung vom 12. Dezember 2009


"General Anzeiger" vom 02.November 2009


Wochenzeitung “Wecker” vom 9. August 2009

Westoverledingen. Es sind diese quälenden Fragen, die Enno Engel keine Ruhe lassen: Wohin verschwinden die Stufen am Ende einer Rolltreppe? Wie macht man eine Schleife bei einem Schuh mit Klettverschluss? Und wo bitte schön ist die hübsche, junge, wohlhabende Frau, die bereit ist, sich mit der ostfriesischen Antwort auf Brad Pitt zu vermählen. Mit Besenstil und Bauernschläue sucht der Komiker jedes Mal bei seinen Auftritten nach Antworten auf diese Fragen und das Publikum lacht. Immer wieder. Wenn jede Region ein eigenes komisches Gesicht hat, dann ist Ostfriesland auf dem besten Weg auszusehen, wie Enno Engel.

Seit zweieinhalb Jahren geht der Westoverledinger mit seinem Programm auf Tour. Er trat bereits im Schmidt-Theater in Hamburg auf, in Cindys Talentschmiede in Berlin und stand als einziger norddeutscher Künstler bei der Kölner Theaternacht 2008 auf der Bühne.
Als schmächtiger Deich-Rambo mit eigenem Fiat-Polo und Leidenschaft für Schwergewichtsboxen und Frau TV ist Engel eine Kunstfigur – so wie Hape Kerkelings „Horst Schlemmer“ oder Ilka Bessins „Cindy aus Marzahn.“

„Ich bin durch Zufall in das Metier reingerutscht“, sagt Engels Schöpfer, der namentlich nicht genannt werden möchte. Eigentlich wollte er seine Rhetorik für öffentliche Vorträge und Präsentationen schulen und ist dabei zufällig in einem Kursus für Schauspieler und Komiker gelandet. Schon nach kurzer Zeit wurde sein Talent entdeckt: „Es gibt viele Leute, die unbedingt komisch sein wollen. Du bist von Natur aus komisch“, sagte der Schauspieler und Regisseur Hans Kieseier, als er den Ostfriesen auf der Bühne gesehen hat.

Engels Witze sind subtil. Mit Übertreibungen, krassen Gegensätzen und kuriosen Fallhöhen beschreibt er den ganz alltäglichen Wahnsinn zwischenmenschlicher Beziehungen. Auf der Suche nach der perfekten Frau verschlägt es ihn überall hin: In den Supermarkt, in den Park oder – weil er ein Auge auf die Schriftführerin geworfen hat – mit seiner Peking-Ente „Bruce Lee“ in den Geflügelzüchterverein.

Ein Jahr hat er gebraucht, bis sein Bühnenprogramm zu dem wurde, was es jetzt ist. Bei den ersten Auftritten habe ich meine Witze getestet und mich immer wieder gefragt „Sind meine Gedanken lustig“. Sie sind es. Die Nachfragen nach Auftritten werden häufiger. Das Publikum will mehr von Enno Engel sehen – und Antworten auf die quälenden Fragen finden, die ihm keine Ruhe lassen.

Im Moment plant der Komiker eine Reihe von Auftritten in der Region. Die genauen Tourdaten werden in Kürze auf der Internetseite www.enno-engel.de veröffentlicht.

Wochenzeitung “wecker” vom 9. August 2009. Text und Foto: Stefan Claus


Interview mit Enno Engel:

Das renommierte Fachmagazin TROTTOIR, Magazin für Kleinkunst und Kabarett, führte ein Interview mit Enno Engel. In der Juni/Juli Ausgabe widmete sich das Magazin auf einer halben Seite dem ostfriesischen Volkskomiker.

Die Kreisboten, Lüneburg, schrieb:

Der kontaktsuchende Ostfriese Enno Engel – mit einer inneren (äußerlich aber nicht sichtbaren) Affinität zu Brad Pitt – erfreute den Saal mit seinem Aussehen und seiner unwiderstehlichen Wirkung auf Frauen, ließ ihn teilhaben an seinen „Baggereien“, die stets im Chaos endeten.

Die Westfälischen Nachrichten, schrieb:

Weiterer Gast des Abends war Enno Engel aus Ostfriesland. Auf der Suche nach der Traumfrau gab er sich komisch und durchgeknallt.

Die Ostfriesen-Zeitung, Leer, schrieb:

Wenn der Deich-Rambo für die Sicherheit sorgen muss.
Das fast bis auf den letzten Platz gefüllte Lichtspieltheater bekam durch Enno Engel eine Mischung aus Klassenzimmer und Beichtstuhl. Enno Engel setzte auf seine Wirkung als Typ. Der Ostfriese gibt den stoffeligen Security-Mann, der vor der Disco die „Handgranaten mit Nippeln“ inspiziert.

Die Norddeutsche (Weser-Kurier), Bremen, schrieb:

Kleinigkeit unter dem Schutz des Deich-Rambos
Sicherheitsleute würden als knallharte Typen gelten, sagte Engel und bezog sich – unter dem Gelächter der zahlreichen Zuhörer – gleich mit ein. „Jetzt denken Sie bestimmt: Was macht so einer privat?“ Ungefragt erzählte der selbsternannte erotische Typ, dass er gerade eine Kontaktanzeige geschaltet hätte. Nun geht er von richtiger großer Resonanz aus.

Die Münsterische Zeitung, Münster, schrieb:

Chaot des Nordens: Enno Engel als Deichrambo.
Der genial durchgeknallte „Deichrambo“ Enno Engel aus Ostfriesland beschloss den Abend auf seine urkomische Art. Der verwurstelste Chaot des Nordens schilderte seine haarsträubenden Bemühungen bei der Suche nach der Traumfrau mit dem richtigen Bankkonto und gab Flirttipps und jede Menge Lebenshilfe. Ein gelungener Cocktail!